Bayern wollen "zweimal" nach Madrid - BVB reist 6500 Kilometer
Nach der Auslosung der Champions-League-Ligaphase am Donnerstagabend in Monaco blickte Manuel Neuer gleich ein knappes Jahr voraus. "Wir alle hoffen", sagte der Kapitän des FC Bayern im Hinblick auf das Auswärtsspiel bei Atlético Madrid, "dass wir in dieser Saison zweimal dort spielen werden." Mit einer soliden Ligaphase wollen die Profis des FC Bayern den Grundstein für den ersehnten siebten Triumph in der Königsklasse legen.
"Grundsätzlich wollen wir wieder unter die Top-Acht kommen, das ist unser großes Ziel", sagte Neuer. Auswärts muss der Doublegewinner bei Atlético Madrid im Wanda Metropolitano ran. Am Sehnsuchtsort dürfen die Münchner gleich schon etwas Finalluft schnuppern. In Madrid steigt am 5. Juni 2027 auch das Endspiel.
"Wir wollen gerne um den Titel der Champions League mitspielen, aber dafür müssen wir Schritt für Schritt gehen", sagte Sportvorstand Max Eberl: Die Gruppenphase habe es in sich.
Neben Atlético trifft Bayern erneut auf den FC Arsenal, Finalist der Vorsaison, mit Nationalstürmer Kai Havertz - anders als beim 1:3 in der vorangegangenen Ligaphase aber in der heimischen Allianz Arena. "Das Duell mit Arsenal ist in den letzten Jahren schon ein Klassiker geworden", sagte Neuer. Hinzu kommt die Auswärtsreise ins altehrwürdige Old Trafford zu Manchester United, darüber hinaus erwischten die Bayern machbare Aufgaben. Sie lauten: Betis Sevilla (H), FK Bodö/Glimt (H), OSC Lille (A), Slavia Prag (H), Viking Stavanger (A).
Borussia Dortmund formulierte seine Ziele derweil etwas zurückhaltender. "Erstmal ist das Ziel Achtelfinale, gerne auch nach acht Spielen, nicht nach zehn", sagte Geschäftsführer Lars Ricken bei Sky. Im Vorjahr war der BVB in den Playoffs an Atalanta Bergamo gescheitert. Das Programm gegen Inter Mailand (H), FC Arsenal (A), Betis Sevilla (H), Aston Villa (A), FC Villarreal (H), FK Bodö/Glimt (A), AEK Athen (H), Sabah FK (A), sei "nicht so einfach von der ganzen Reiserei her".
Rund 6500 Kilometer legen die Borussen zu den vier Auswärtsspielen zurück - allein 3500 zum Champions-League-Neuling Sabah nach Aserbaidschan.
S.Fritz--BP