Badische Presse - WADA diskutiert über Wiedereingliederung der RUSADA

Börse
TecDAX -0.05% 3827.49
DAX 0.07% 25629.24
Euro STOXX 50 0.21% 6358.01
Goldpreis -1.51% 4098.6 $
MDAX -0.74% 31980.52
SDAX -0.87% 18302.79
EUR/USD -0.02% 1.1527 $
WADA diskutiert über Wiedereingliederung der RUSADA
WADA diskutiert über Wiedereingliederung der RUSADA / Foto: © SID

WADA diskutiert über Wiedereingliederung der RUSADA

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) denkt über die Wiedereingliederung der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA im Dezember nach. Zwei Jahre waren die Russen aufgrund wiederholter Vorkommnisse sanktioniert worden.

Textgröße:

"Das Vertrauen in das russische Anti-Doping-System ist nach wie vor sehr gering", sagte allerdings der polnische WADA-Präsident Witold Banka, "sie haben sehr viel Arbeit, um das Vertrauen wiederherzustellen. Noch sind sie nicht wieder dabei. Der Prozess einer möglichen Wiedereingliederung endet nicht am 17. Dezember - faktisch startet dieser Prozess an diesem Tag." Die WADA hatte wegen umfangreicher Manipulation von Daten im Moskauer Kontrolllabor weitreichende Sanktionen gegen Russland beschlossen.

Neben der Suspendierung seiner Anti-Doping-Agentur RUSADA darf Russland unter anderem als Nation nicht an bestimmten sportlichen Großereignissen wie Olympischen Spielen oder Fußball-Weltmeisterschaften teilnehmen oder diese ausrichten. Die WADA hatte dem Moskauer Labor bereits 2015 die vollständige Akkreditierung entzogen, nachdem das in Russland institutionalisierte Dopingprogramm aufgedeckt worden war.

V.Schmid--BP